Freistatt – im August auf arte

Szenenbild - Freistatt

Mitte August zeigt arte den mehrfach ausgezeichneten Film »Freistatt«, der ein düsteres Kapitel westdeutscher Geschichte beleuchtet. Es eine Geschichte über die Heimunterbringung sogenannter »schwer Erziehbarer«, die bis weit in die Siebzigerjahre hinein von Gewalt, Missbrauch und Repression gekennzeichnet war.

Sommer, 1968: Der Wind der Veränderung ist in den norddeutschen Kleinstädten höchstens als Brise zu spüren. Mit Aufmüpfigkeit begegnet der 14-jährige Wolfgang seinem Alltag, seiner Mutter und vor allem seinem Stiefvater.

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Freistatt

Hochmoor

Sommer 1968. Die Jugend der Welt probt den Aufbruch, doch in der norddeutschen Provinz ist davon wenig zu spüren.

Der vierzehnjährige Wolfgang wohnt in Osnabrück, er schraubt gern an Mofas herum und wird von seinem eifersüchtigen Stiefvater Heinz herumkommandiert. Bei der erstbesten Gelegenheit schiebt Heinz den lästigen Stiefsohn ab und übergibt ihn der Fürsorge, gegen den Willen der Mutter.

Wolfgang kommt nach »Freistatt«, einem christlichen Erziehungsheim, das inmitten einer einsamen Moorlandschaft liegt.

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