The King – Elvis und der amerikanische Traum – im Ersten

Anfang August zeigt das Erste den amerikanischen Dokumentarfilm »The King – Mit Elvis durch Amerika«, der im April in den Kinos lief. Das musikalische Roadmovie, das quer durch Amerika führt, ist zugleich eine politische Bestandsaufnahme eines zerrissenen Landes und ein kulturelles Portrait.


40 Jahre nach dem Tod von Elvis Presley reist der vielfach ausgezeichnete Autor und Regisseur Eugene Jarecki in dem alten Rolls Royce von Elvis Presley dessen Lebensstationen ab: von Tupelo und Memphis nach Nashville, von Bad Nauheim über New York, und Hollywood nach Las Vegas.

Es ist eine Reise durch Amerika an einem kritischen Wendepunkt seiner Geschichte, denn Donald Trump zieht ins Weiße Haus ein. Ist das der neue amerikanische Traum oder der ultimative Alptraum?

Szenenfoto - The King
Mike Coykendall und M. Ward in Hollywood, Kalifornien / Bild: © NDR/David Kuhn

Prominente wie Ethan Hawke, Emmylou Harris, James Carville, Alec Baldwin, Van Jones, Chuck D und Ashton Kutcher sowie unbekannte Amerikaner machen sich auf der Reise Gedanken über ihr Amerika. Sie sprechen über ihr Land, wo es hinsteuert und über Elvis, der wie kein anderer den amerikanischen Traum verkörpert.

Wenn man eine Kandidatur schon kaufen kann, ist unsere Demokratie so gut wie tot.
IMMORTAL TECHNIQUE - Rapper, in »The King«

Der alte Rolls Royce von Elvis ist zu einem rollenden Film- und Musikstudio umgerüstet. Er bietet auf der Reise reichlich Gesprächsstoff, ist Bühne für Musikgigs und gibt auch mal den Geist auf.

Mit Musik von John Hiatt, Emi Sunshine and the Rain, Immortal Technique, Mary Gautier und vielen mehr.

Sendetermin Das Erste:
Mittwoch, 01.08.2018, 23:30Uhr

© NDR / David Kuhn