Alles was kommt

Im November zeigt arte den französischen Film »Alles was kommt«. Darin spielt Isabelle Huppert die Intellektuelle Nathalie, deren geordnetes Leben plötzlich auseinanderbricht.


Die souveräne Philosophielehrerin Nathalie sieht es gelassen, wenn die Schüler vor der Schule für bessere Arbeitsbedingungen streiken. Sie hält ihre Schulstunde im Park ab und lässt die Schüler auf der grünen Wiese diskutieren.

Szenenbild - Alles was kommt
Nathalie versucht auf dem Land inneren Frieden zu finden / © Cg Cinema

Doch ihr sonstiges Leben scheint ihr zu entgleiten. Ihr Mann verlässt sie nach 25 Jahren Ehe und die exzentrische Mutter muss in ein Altersheim eingewiesen werden. Ein Kraftakt, denn diese wehrt sich mit allen Mitteln.

Manchmal habe ich das Gefühl, uns Frauen ab vierzig kann man einfach auf den Müll werfen.
NATHALIE

Zu allem Überfluss findert der Verlag, bei dem Nathalie eine Lehrbuchreihe herausgibt, ihre Standardwerke plötzlich veraltet. Geplant ist ein moderner Relaunch, der Nathalie auf die Barrikaden bringt.

Szenenbild - Alles was kommt
Nathalie diskutiert gern mit ihrem ehemaligen Schüler Fabien / © Cg Cinema

Die Zäsuren in ihrem Leben stellen Nathalie auf eine harte Probe. Sie ist eine stolze Frau, Vernunft und Gedanken stehen stets über ihren Gefühlen. Entschlossen und und erhobenen Hauptes will sie den Widerständen entgegentreten …


Regisseurin Mia Hansen-Løve wurde für den unaufgeregten und klug inszenierten Film auf der Berlinale 2016 mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet.

Isabelle Huppert (Sehnsucht nach Paris, Mein liebster Alptraum) glänzt als scharfsinnige Intellektuelle Nathalie, die gegen ihre zunehmende Einsamkeit kämpft.

Sendetermine arte
Montag, 19. November 2018 um 20.15 Uhr
Freitag, 23. November 2018 um 13.45 Uhr

online von 19. November bis 26. November

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