Das Leben vor uns

Milka und Anja sind beste Freundinnen. In den Achtzigerjahren wachsen sie in Moskau auf, erleben die angespannte Zeit kurz vor der Perestroika.

Die Mädchen wohnen in schmucklosen Wohnungen am Stadtrand, und Anjas Eltern besitzen sogar eine Datscha auf dem Land. Anjas Familie ist intakt, zu viert leben sie mit der Großmutter zusammen.

Ganz anders dagegen Milka. Ihr Vater ist schon lange tot, das spindeldürre Mädchen lebt bei ihrer Mutter und dem Stiefvater, den sie von ganzem Herzen hasst.

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Was ich euch nicht erzählte

Ohio

Middlewood, Ohio, 1977. Die sechzehnjährige Lydia Lee ist über Nacht verschwunden. Ihre Eltern James und Marilyn forschen bei ihren Freundinnen nach, doch die behaupten, nichts zu wissen. Einen Tag später wird Lydia wird tot aus einem See geborgen.

Die Polizei tippt auf Selbstmord und legt den Fall bald zu den Akten. Aber Lydias älterer Bruder Nath glaubt an Mord und hat den Nachbarjungen Jack im Verdacht.

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Am Ende bleiben die Zedern

Libanon, Zedern

Samirs Eltern fliehen in den Achtzigerjahren aus dem Libanon, in Süddeutschland finden sie eine neue Heimat. Dort wachsen Samir und seine Schwester auf, geborgen in der heilen Welt ihrer Familie.

Abend für Abend erzählt Brahim, Samirs Vater, dem Sohn vom Libanon. Er denkt sich Geschichten aus über den Schatzsucher Abu Youssef und dessen Freund Amir, ein sprechendes Kamel.

Doch immer öfter erhält Brahim seltsame Anrufe, flüsternd zieht er sich mit dem Telefon zurück.

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Max, Mischa und die Tet-Offensive

Stavanger

Max Hansen wächst in den Achtzigerjahren in Norwegen auf. Im beschaulichen Stavanger sind die Väter oft monatelang fort, viele arbeiten hart auf den Ölplattformen.

Max hat es da besser: sein Vater ist Pilot bei SAS, die Mutter betreibt ein kleines Wollgeschäft. Mit seinen Freunden verlebt er eine unbeschwerte Kindheit und genießt den Kitzel verbotener Filme. Im Partykeller ziehen sich die Jungs »Apocalypse Now« rein, nachmittags spielen sie ihre Lieblingsszenen nach.

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Alte Sorten

Streuobstwiese

Die siebzehnjährige Sally ist auf der Flucht. Wieder einmal ist sie aus einer Klinik abgehauen, stoisch hat sie sich den gut gemeinten Therapien widersetzt. Alle wollen sie zum Essen zwingen, doch Sally will einfach nur ihre Ruhe haben.

Jetzt braucht die Ausreißerin dringend einen Unterschlupf. Auf ihrem Weg durch die Provinz, gesäumt von Weinbergen und Obstwiesen, trifft sie auf die fluchende Bäuerin Liss.

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Der Gesang der Flusskrebse

North Carolina Marschland

1952. Kya Clark ist gerade mal sechs Jahre alt, als ihre Mutter sie für immer verlässt.

Mit ihren älteren Geschwistern und dem saufenden Vater bleibt sie im Marschland von North Carolina zurück. Dort hausen die Clarks wie die Stallhasen in einer grob gezimmerten Hütte, die Mahlzeiten karg, der Mangel an Liebe und Fürsorge erdrückend.

Dann verpissen sich nach und nach die Schwestern und Brüder, und schließlich macht sich auch der prügelnde Vater aus dem Staub.

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Atem

Australien

Bruce Pike wächst in einem kleinen Kaff an der Westküste Australiens auf. Seine Eltern sind farblos und betulich, die Tage plätschern dröge dahin.

Als Bruce sich mit dem wilden Loonie anfreundet, entdeckt er den Kitzel der Gefahr. Die beiden Teenager tauchen um die Wette, immer länger, immer extremer. Sie suchen den Kick und entdecken, dass sie high werden, wenn sie den Atem anhalten und so lange wie möglich tauchen.

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Der Club

Cambridge

Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen und verliert früh seine Eltern. Seine einzige noch lebende Verwandte ist Alex, die Halbschwester seiner Mutter.

Tante Alex lebt in England, sie ist ein bisschen speziell und weigert sich, für den Jungen zu sorgen. Hans kommt in ein Internat und bleibt dort ein Einzelgänger, ein einsamer Junge, der in seiner Freizeit das Boxen trainiert.

Als Hans das Abitur in der Tasche hat, holt Alex ihn überraschend nach England.

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