Das Land der Anderen

Mathilde stammt aus dem Elsass, sie ist abenteuerlustig und verliebt sich gegen Ende des zweiten Weltkriegs in den gut aussehenden Amine Belhaj. Der Marokkaner steht im Dienst der französischen Armee und heiratet Mathilde, als diese gerade mal zwanzig Jahre alt ist.

Die junge Französin folgt ihrem Ehemann in dessen Heimat nach Meknés. Dort leben Amines Mutter Mouilala, seine kleine Schwester Selma und sein hitzköpfiger Bruder Omar in einem großen Haus inmitten der Medina.

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Die Anderen

Nora lebt in Oakland, die talentierte Musikerin hofft auf ihren Durchbruch als Komponistin. Doch ein Anruf wirbelt ihr Leben durcheinander.

Während sie abends mit einer Freundin ausgeht, wird ihr Vater vor seinem Restaurant in der Mojave-Wüste überfahren. Driss Guerraoui, Unternehmer, Ehemann, Vater und Großvater, ist tot.

Noch in der Nacht verlässt Nora Oakland und fährt heim zu ihrer Familie nach Yoshua Tree.

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Was wir scheinen

Sommer 1975. Hannah Arendt geht auf die Siebzig zu. Ihre letzte Reise führt sie noch einmal in die Schweiz. Im beschaulichen Tegna will sie ausspannen und arbeiten.

Hannah genießt die Ruhe, die Natur, das gute Essen, aber auch die anregende Gesellschaft junger Menschen. Wie Matteo und Barbara, die mit ihr diskutieren und ihre Lebensfreude teilen.

Vom Tessin aus wandern Hannahs Gedanken in die Vergangenheit und rund um die Welt.

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Eine Formalie in Kiew

Dmitrij ist angekommen in Deutschland. Mehr als fünfundzwanzig Jahre lebt er schon hier und jetzt will er Nägel mit Köpfen: endlich einen deutschen Pass! Leipzig ist seine neue Heimat, Sächsisch seine erste Fremdsprache.

Doch der junge Mann gerät in die Mühlsteine der deutschen Bürokratie. Für seine Einbürgerung benötigt er eine Apostille aus Kiew, eine internationale Beglaubigung seiner dortigen Geburt.

Schweren Herzen begibt sich Dimitrij auf die Reise in eine Stadt, mit der ihn außer Kindheitserinnerungen nichts mehr verbindet.

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Beforeigners

Eine norwegische Serie wirft einen ungewöhnlichen Blick auf das Thema Migration: in Oslo tauchen plötzlich Zeitreisende auf und stellen die Gesellschaft auf eine harte Probe. Plötzlich müssen Wikinger, Bürgerliche aus dem neunzehnten Jahrhundert und sogar Steinzeitmenschen mit Smartphones klarkommen – und sich in die Gesellschaft integrieren.

Jahre später ist das Phänomen bereits Alltag, weltweit tauchen Menschen aus vergangenen Epochen in der Gegenwart auf.

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Metropol

Moskau, 1936. Charlotte ist deutsche Kommunistin, gemeinsam mit ihrem Mann Wilhelm gelang ihr die Flucht ins sowjetische Exil. Nahe Moskau arbeitet das Paar für den Geheimdienst der Komintern.

Nach einer Reise an die spätsommerliche Krim kehren sie zurück auf ihrem streng geheimen Stützpunkt »Punkt Zwei«. Doch die Stimmung unter den Genossen ist angespannt.

In Moskau greift Stalins Terror um sich, in Schauprozessen verurteilt der Richter Wassili Wassiljewitsch angebliche »Volksfeinde« zum Tod.

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