Metropol

Moskau, 1936. Charlotte ist deutsche Kommunistin, gemeinsam mit ihrem Mann Wilhelm gelang ihr die Flucht ins sowjetische Exil. Nahe Moskau arbeitet das Paar für den Geheimdienst der Komintern.

Nach einer Reise an die spätsommerliche Krim kehren sie zurück auf ihrem streng geheimen Stützpunkt »Punkt Zwei«. Doch die Stimmung unter den Genossen ist angespannt.

In Moskau greift Stalins Terror um sich, in Schauprozessen verurteilt der Richter Wassili Wassiljewitsch angebliche »Volksfeinde« zum Tod.

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Alles Stehende verdampft

Moskau

April 1986. Der dreizehnjährige Bauernsohn Artjom streift über die Felder und macht eine verstörende Entdeckung: Das Vieh blutet aus den Ohren und kurz darauf fallen die Vögel tot vom Himmel. Im benachbarten Tschernobyl ist der Reaktor explodiert.

In Pripyat und Umgebung evakuiert man die Bevölkerung, Artjom wird mit seiner Familie nach Minsk gebracht. Dort hoffen sie auf einen Unterschlupf bei Verwandten, doch man jagt sie fort wie Aussätzige.

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