Auflaufend Wasser

23. Dezember 1866. Tjark Evers ist einundzwanzig Jahre alt, er stammt von der ostfriesischen Insel Baltrum und besucht auf dem Festland die Seemannsschule in Timmel.

Ein paar Monate fehlen ihm noch bis zur Steuermannsprüfung, dann darf er hinaus auf die hohe See; wird den Daheimgebliebenen von fernen Orten und fremden Häfen erzählen.

Doch jetzt ist erstmal Weihnachten.

Tjark will nach Hause, seine Familie mit einem Besuch überraschen.

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A Confession

Wiltshire

März 2011. Die zweiunzwanzigjährige Sian O’Callaghan kehrt nach einem Clubbesuch nicht nach Hause zurück. Ihr Freund meldet sie als vermisst, Superintendent Stephen Fulcher übernimmt die Ermittlungen.

Eine Spur führt zu dem Taxifahrer Christopher Halliwell, der verhaftet und vernommen wird. Jede Minute zählt, denn falls Halliwell die junge Frau irgendwo gefangen hält, schwinden ihre Überlebenschancen rapide.

Fulcher versucht Halliwell mit einem ungewöhnlichen Mittel zum Sprechen zu bringen, er fährt mit ihm raus und konfrontiert ihn mit einem der möglichen Tatorte.

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Gott – Ferdinand von Schirach

Gott von Ferdinand von Schirach

Nachdem Ferdinand von Schirachs neues Theaterstück seit dem Herbst in vielen deutschsprachigen Theatern zu sehen ist, folgt jetzt die TV-Inszenierung. Das hochaktuelle Drama geht der Frage nach, ob und wie wir das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben ausüben können.

Hintergrund ist das Urteil des Bundesverfassungsgericht von Februar 2020, in dem entschieden wurde, dass jeder die uneingeschränkte Freiheit hat, seinem Leben ein Ende zu setzen.

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Das Gartenzimmer

Klassizistische Villa, Heilligendamm

1908, Berlin. Der junge Architekt Max Taubert erhält seinen ersten großen Auftrag. Für Professor Adam Rosen und seine Frau Elsa soll er ein Landhaus entwerfen.

Sein schnörkelloser Entwurf begeistert das Ehepaar, ein Jahr später fügt sich das Anwesen perfekt in das großzügige Grundstück ein. Die stolzen Besitzer geben einen Empfang und laden auch Taubert dazu ein.

Max gründet ein eigenes Architekturbüro, heiratet und bekommt mit seiner Ehefrau Lotta zwei Töchter.

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Sterben im Sommer

Balaton, Ungarn

Noch einmal möchte der Vater seinen ungarischen Sommer erleben. Noch einmal am Balaton sitzen, das Wasser riechen, unter Bäumen im Garten des Sommerhauses sitzen. Es ist seine alte Heimat, aus der er 1956 fliehen musste.

Doch der Vater ist schwer krank, der Kampf gegen den Krebs bereits verloren. Die  Familie hat ihm diese letzte Reise ermöglicht, aber eine akute Krise zwingt ihn ins Spital.

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Altes Land

Altes Land

Im November zeigt das ZDF die Literaturverfilmung von Dörte Hansens Bestseller »Altes Land«. Die Geschichte spielt auf einen Hof in der Elbmarsch, sie erzählt von der der Suche nach Heimat in schwierigen Zeiten und der modernen Verklärung des Landlebens.

Hildegard von Kamcke flieht 1945 mit ihren beiden Kindern aus Ostpreußen. Der Sohn stirbt auf der Flucht, doch mit ihrer Tochter Vera schlägt sie sich nach Norddeutschland durch.

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Was Nina wusste

Israel

In den Fünfzigerjahren wandert Vera mit ihrer Tochter Nina nach Israel aus. Vera stammt aus Jugoslawien, sie ist Jüdin und hat die grausame Herrschaft Titos in einem Umerziehungslager überlebt. Jetzt will sie mit ihrer Tochter im Kibbuz neu anfangen.

Doch Nina rebelliert. Während Vera neue Bindungen eingeht und den Witwer Tuvia heiratet, nimmt Nina immer wieder Reißaus. Für kurze Zeit bändelt sie mit Tuvias Sohn Rafael an, der sich unsterblich in die junge Frau verliebt.

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