Am Ende bleiben die Zedern

Libanon, Zedern

Samirs Eltern fliehen in den Achtzigerjahren aus dem Libanon, in Süddeutschland finden sie eine neue Heimat. Dort wachsen Samir und seine Schwester auf, geborgen in der heilen Welt ihrer Familie.

Abend für Abend erzählt Brahim, Samirs Vater, dem Sohn vom Libanon. Er denkt sich Geschichten aus über den Schatzsucher Abu Youssef und dessen Freund Amir, ein sprechendes Kamel.

Doch immer öfter erhält Brahim seltsame Anrufe, flüsternd zieht er sich mit dem Telefon zurück.

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Capernaum

Beirut

Zain lebt in Beirut und ist zwölf Jahre alt. Ungefähr, denn genau weiß das niemand. Der Junge hat keine Papiere – und auch die Eltern wissen nicht mehr, wann er geboren wurde.

Zain hat ein Verbrechen begangen und sitzt im Knast. Jetzt steht er wieder im Gerichtssaal, um seine Eltern zu verklagen. Weil sie ihn gezeugt haben, obwohl sie sich nicht um ihn kümmern.

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Caramel

Beirut, Libanon

In Beirut betreibt die schöne Layale einen Beautysalon. Dort treffen sich immer wieder die gleichen Frauen, die zwischen Haarschnitten und Kosmetikbehandlungen über die Liebe und das Leben sprechen.

Die erste Kundin des Tages ist meist Jamale, deren Falten durch zahllose Liftings glatt gebügelt sind. Vom Mann verlassen, die erwachsenen Kinder längst aus dem Haus, will Jamale nun Schauspielerin werden und fiebert einem Vorsprechen rastlos entgegen.

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