Was wir scheinen

Sommer 1975. Hannah Arendt geht auf die Siebzig zu. Ihre letzte Reise führt sie noch einmal in die Schweiz. Im beschaulichen Tegna will sie ausspannen und arbeiten.

Hannah genießt die Ruhe, die Natur, das gute Essen, aber auch die anregende Gesellschaft junger Menschen. Wie Matteo und Barbara, die mit ihr diskutieren und ihre Lebensfreude teilen.

Vom Tessin aus wandern Hannahs Gedanken in die Vergangenheit und rund um die Welt.

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Was Nina wusste

Israel

In den Fünfzigerjahren wandert Vera mit ihrer Tochter Nina nach Israel aus. Vera stammt aus Jugoslawien, sie ist Jüdin und hat die grausame Herrschaft Titos in einem Umerziehungslager überlebt. Jetzt will sie mit ihrer Tochter im Kibbuz neu anfangen.

Doch Nina rebelliert. Während Vera neue Bindungen eingeht und den Witwer Tuvia heiratet, nimmt Nina immer wieder Reißaus. Für kurze Zeit bändelt sie mit Tuvias Sohn Rafael an, der sich unsterblich in die junge Frau verliebt.

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When they see us

New York, Harlem

New York, 1989. An einem Aprilabend verlässt die 28-jährige Investmentbankerin Trisha Meili ihren Arbeitsplatz und startet zu ihrer abendlichen Joggingrunde durch den Central Park.

Zur gleichen Zeit hängen im Park etliche Jugendliche aus East Harlem ab. Einige von ihnen randalieren, attackieren Fußgänger und Radfährer. Die Polizei rückt an und findet in der Nacht die blutüberströmte Trisha im Park, sie wurde vergewaltigt und beinahe getötet.

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Apeirogon

Israel

Rami und Bassam sind Freunde. Rami ist Jude und lebt in Jerusalem, seine Tochter Smadar wurde 1997 vom einem palästinensischen Selbstmordattentäter getötet.

Bassam ist Moslem, er lebt zehn Kilometer entfernt im palästinensischen Bait Dschala. Seine Tochter Abir starb 2007 durch ein Gummigeschoss, abgefeuert von einem israelischen Soldaten.

Als Abir stirbt, kennen sich Rami und Bassam  bereits aus der Aktivistengruppe »Combatants for Peace«.

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The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd

Auf dem Gebiet der ehemaligen USA haben christliche Fundamentalisten den totalitären Staat Gilead gegründet. Dort regieren die »Söhne Jakobs« einen Gottesstaat, der alle Frauen versklavt.

Frauen ist es verboten zu arbeiten, Geld zu besitzen, zu lesen oder sich anderweitig zu bilden. Einzig die Ehefrauen der Führungsclique führen ein privilegiertes Leben, als Zierde der »Kommandanten«.

Als Folge massiver Umweltvergiftung ist die Geburtenrate stark gesunken, junge fruchtbare Frauen werden deshalb als Leihmütter versklavt.

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Nacht in Caracas

Caracas

Adelaida Falcón lebt in Caracas, einer Stadt, die im blutigen Chaos versinkt. Gerade hat sie ihre Mutter beerdigt, doch für Trauer hat sie keine Zeit. Als sie den Friedhof verlässt, weiß sie nicht, wie es weitergehen soll.

Denn die Ersparnisse sind dahin, aufgezehrt von der Krebsbehandlung der Mutter. Die Spritzen, die Infusionsbeutel, das Verbandszeug, alles musste Adelaida zu horrenden Preisen auf dem Schwarzmarkt besorgen.

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Slumdog Millionär

Szenenfoto - Slumdog Millionär

Im November zeigt arte den vielfach ausgezeichneten Film »Slumdog Millionär«. Dessen Geschichte ist ein genialer Mix aus Drama, Abenteuer-Komödie und Lovestory und spiegelt die Abgründe der indischen Gesellschaft wider, im Stil der TV-Show »Wer wird Millionär?«.

Für Jamal Malik ist es der größte Tag seines bisherigen Lebens: Der junge Mann aus den Slums von Mumbai steht vor der alles entscheidenden letzten Frage, die ihm die atemberaubende Summe von 20 Millionen Rupien sichern könnte.

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