Früchte des Zorns – Dokumentation

Route 66

Der Roman »Früchte des Zorns« von John Steinbeck rüttelte nach seinem Erscheinen die Menschen auf und zählt heute zu den Klassikern der Weltliteratur. Seine Themen sind noch immer brandaktuell, vom ungezügelten Kapitalismus über Migration, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und ökologischen Raubbau.

Achtzig Jahre nach der Erstveröffentlichung zeigt arte eine packende Dokumentation über die Entstehungsgeschichte des Romans. Der Film aus dem Jahr 2018 ordnet Steinbecks Gesellschaftskritik ein und zitiert auch Passagen aus seinem privaten Schreibtagebuch.

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Clash

Szenenbild - Clash

Mitte Mai zeigt arte den Film »Clash«, der in Kairo spielt und aus den Tagen des Arabischen Frühlings erzählt. Das packende Drama zeigt die Geschehnisse aus dem Inneren eines Gefangenentransporters der Polizei. Auf nur acht Quadratmetern sind erbitterte Gegner gemeinsam eingeschlossen …

Kairo im Sommer 2013. Nach der Revolution von 2011, den ersten freien Wahlen und dem anschließenden Militärputsch befindet sich Ägypten im Chaos.

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Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada

Szenenfoto - Three Burials

Anfang Mai zeigt arte einen Film, der vom Leben an der US-amerikanischen Grenze zu Mexiko erzählt. Der moderne Western ist eine epische Geschichte über Rache, Erlösung, Freundschaft und Loyalität und spielt in einem zerklüfteten Wüstengebiet.

Wendungsreich, poetisch und getragen von tiefschwarzem Humor – Three Burials ist ein Meisterwerk von Tommy Lee Jones, das in Cannes mehrfach auszgezeichnet wurde.

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Freistatt

Hochmoor

Sommer 1968. Die Jugend der Welt probt den Aufbruch, doch in der norddeutschen Provinz ist davon wenig zu spüren.

Der vierzehnjährige Wolfgang wohnt in Osnabrück, er schraubt gern an Mofas herum und wird von seinem eifersüchtigen Stiefvater Heinz herumkommandiert. Bei der erstbesten Gelegenheit schiebt Heinz den lästigen Stiefsohn ab und übergibt ihn der Fürsorge, gegen den Willen der Mutter.

Wolfgang kommt nach »Freistatt«, einem christlichen Erziehungsheim, das inmitten einer einsamen Moorlandschaft liegt.

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Transit – und andere Geschichten aus dem Exil

Szenenfoto Transit

Vor kurzem ist der wunderbare Film »Transit« im Kino angelaufen. Er erzählt von gestrandeten Flüchtlingen, die auf ihre Ausreise in ein Drittland warten, einem Schwebezustand zwischen Hoffen und Bangen, Vergangenheit und Zukunft, Heimat und Fremde.

Flucht und Exil haben viele Facetten. Wir stellen neben »Transit« noch zwei weitere Geschichten vor, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema befassen.

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Kairo – in den Tagen des Arabischen Frühlings

Kairo Tahrir Square

Der Arabische Frühling liegt nur wenige Jahre zurück, aber viele der hoffnungsvollen Anfänge sind bereits wieder zu Staub zerfallen. Heute stellen wir drei Geschichten vor, die in jenen Tagen spielen, als die Ägypter in Kairo auf die Barrikaden gingen.

Den Anfang macht der vor kurzem bei Wagenbach erschienene Roman von Omar Robert Hamilton, einem Filmemacher und Essayist, der in Kairo und London lebt.

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Stadt der Rebellion

Kairo, Tahrirplatz

Kairo, 2011. Alles scheint möglich. Die ganze Welt schaut auf den Tahrir-Platz, wo die Ägypter nicht müde werden, gegen die Diktatur zu protestieren, trotz aller Gewalt von Polizei und Militär.

Mariam und Khalid befinden sich mittendrin. Sie sind Aktivisten und ein Liebespaar, getrieben von dem unbändigen Wunsch nach Freiheit und Demokratie.

Wenn sie getrennt sind, verfolgt sie die Angst umeinander, dennoch arbeiten sie unbeirrt weiter.

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