Die Schlange

Zu Beginn der Siebzigerjahre heißt das Sehnsuchtsziel der Twentysomethings Südostasien. Auf dem Hippie-Trail reisen sie bis über Indien und Afghanistan bis nach Thailand. Unter ihnen ist auch die Kanadierin Marie-Andrée Leclerc.

Als die junge Frau dem charismatischen Charles Sobhraj begegnet, lässt sie ihr altes Leben hinter sich. Charles stammt aus Saigon und wuchs in Frankreich auf, souverän bewegt er sich in Europa wie auch in Asien.

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Slumdog Millionär

Szenenfoto - Slumdog Millionär

Im November zeigt arte den vielfach ausgezeichneten Film »Slumdog Millionär«. Dessen Geschichte ist ein genialer Mix aus Drama, Abenteuer-Komödie und Lovestory und spiegelt die Abgründe der indischen Gesellschaft wider, im Stil der TV-Show »Wer wird Millionär?«.

Für Jamal Malik ist es der größte Tag seines bisherigen Lebens: Der junge Mann aus den Slums von Mumbai steht vor der alles entscheidenden letzten Frage, die ihm die atemberaubende Summe von 20 Millionen Rupien sichern könnte.

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Apocalypse Now

Vietnam

Saigon, 1968. Auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges wartet Captain Benjamin Willard auf seinen nächsten Auftrag. Gefangen zwischen Langeweile und einer unstillbaren Sehnsucht nach dem Dschungel ertränkt er seine Dämonen in Alhohol.

Ein Spezialauftrag reißt ihn aus seiner Lethargie. Im Dschungel soll er den abtrünnigen US-Colonel Kurtz aufspüren und liquidieren.

Kurtz hat sich hinter der kambodschanischen Grenze mit einer Rebellen-Armee verschanzt und pflegt dort einen mörderischen Kult.

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Ghachar Ghochar

Bangalore, Indien

Die Familie des jungen Erzählers lebt in Bangalore: Vater, Mutter, der Onkel, der Erzähler und seine Schwester. Die Mutter kümmert sich um den Haushalt, der Vater arbeitet als Handelsvertreteter und der Onkel studiert noch.

Jeden Morgen putzt der Vater die Schuhe und zieht ein gebügeltes Hemd an. Er sieht aus wie ein leitender Angestellter, doch in Wahrheit ist er ein kleines Licht. Seine Familie bringt er nur schlecht über die Runden – als man ihm kündigt, stehen alle vor dem Nichts.

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Der Zopf

Indien, Strasse

Smita lebt in Indien, mit ihrem Mann und ihrer Tochter Lalita wohnt sie in einer schäbigen Hütte. Tagsüber säubert sie die Aborte des Dorfes mit bloßen Händen, ein Beruf, den sie von ihrer Mutter übernommen hat.

Sie setzt alles daran, dass es ihre Tochter einmal leichter haben wird und bringt mit großer Mühe das Schulgeld auf. Doch an ihrem ersten Schultag weist man Lalita den Platz einer »Unberührbaren« zu und zwingt sie – anstatt zu lernen – den Fußboden zu fegen.

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Der Gott der kleinen Dinge

Ayemenem, ein Dorf im südindischen Kerala. Die siebenjährigen Zwillinge Rahel und Estha erwarten mit Spannung die Ankunft ihrer englischen Verwandten: Aus dem fernen Europa reist Margaret, die Ex-Frau ihres Onkels Chacko, gemeinsam mit der neunjährigen Tochter Sophie an.

Während das Haus und die Familie sich herausputzen, vertreiben Rahel und Estha sich die Zeit. Besonders gern besuchen sie Velutha, einen Angestellten der Konservenfabrik ihrer Großmutter.

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Das Ministerium des äußersten Glücks

In Delhi verwandelt sich der hübsche Aftab in die schöne Anjum, eine betörende Hijra, die unentschlossen zwischen den Geschlechtern mit ihresgleichen in einem alten Haus lebt. Anjum trägt die gewagtesten Kleider, das farbenprächtigste Make-up und verdreht auf der Straße den Männern den Kopf.

Als ihre Hoffnungen auf ein glückliches Leben zerbrechen, verwandelt sie ein zweites Mal ihre äußere Erscheinung, trägt Männeranzüge und zieht sich zurück auf die Gräber ihrer Ahnen.

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