Was wir scheinen

Sommer 1975. Hannah Arendt geht auf die Siebzig zu. Ihre letzte Reise führt sie noch einmal in die Schweiz. Im beschaulichen Tegna will sie ausspannen und arbeiten.

Hannah genießt die Ruhe, die Natur, das gute Essen, aber auch die anregende Gesellschaft junger Menschen. Wie Matteo und Barbara, die mit ihr diskutieren und ihre Lebensfreude teilen.

Vom Tessin aus wandern Hannahs Gedanken in die Vergangenheit und rund um die Welt.

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Hannah Arendt

1960. Dem Mossad gelingt ein spektakulärer Coup: Adolf Eichmann wird in Argentinien aufgespürt und nach Israel entführt. In Jerusalem soll ihm der Prozess gemacht werden.

Die in New York lebende jüdische Intellektuelle Hannah Arendt reist 1961 im Auftrag des »New Yorker« Magazins nach Jerusalem, um über den Prozess zu berichten. Dort trifft sie auch ihren väterlichen Freund Kurt Blumenfeld wieder, mit dem sie glückliche Stunden verbringt.

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The Spy

Eli Cohen wird in Ägypten als Sohn einer syrisch-jüdischen Familie geboren. In den Fünfzigerjahren wandert er nach Israel aus. In Tel Aviv arbeitet er als Buchhalter in einem Kaufhaus, seine Frau Nadia verdient sich mit Näharbeiten etwas hinzu.

Eli und Nadia führen eine glückliche Ehe, sie wollen Kinder, haben Freunde und Familie in der Stadt. Doch Eli sorgt sich um die ständige Bedrohung seines Landes, seiner Familie.

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Was Nina wusste

Israel

In den Fünfzigerjahren wandert Vera mit ihrer Tochter Nina nach Israel aus. Vera stammt aus Jugoslawien, sie ist Jüdin und hat die grausame Herrschaft Titos in einem Umerziehungslager überlebt. Jetzt will sie mit ihrer Tochter im Kibbuz neu anfangen.

Doch Nina rebelliert. Während Vera neue Bindungen eingeht und den Witwer Tuvia heiratet, nimmt Nina immer wieder Reißaus. Für kurze Zeit bändelt sie mit Tuvias Sohn Rafael an, der sich unsterblich in die junge Frau verliebt.

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Apeirogon

Israel

Rami und Bassam sind Freunde. Rami ist Jude und lebt in Jerusalem, seine Tochter Smadar wurde 1997 vom einem palästinensischen Selbstmordattentäter getötet.

Bassam ist Moslem, er lebt zehn Kilometer entfernt im palästinensischen Bait Dschala. Seine Tochter Abir starb 2007 durch ein Gummigeschoss, abgefeuert von einem israelischen Soldaten.

Als Abir stirbt, kennen sich Rami und Bassam  bereits aus der Aktivistengruppe »Combatants for Peace«.

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Löwen wecken

Israel

Etan Grien lebt mit seiner Frau Liat und den beiden Söhnen im Süden Israels, nahe der Negevwüste.

Die Familie wohnt in einer großzügigen Villa, Etan fährt täglich mit seinem Jeep in die nahe gelegene Großstadt Beer Scheva. Dort arbeitet er als Neurochirurg, während seine Ehefrau Liat den Ruf einer unnachgiebigen Polizistin hat.

Die Liebe zwischen dem Paar prickelt noch immer, die Jungs entwickeln sich prächtig.

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Sandsturm

Negev-Wüste

Layla lebt in einem Beduinendorf in der Negevwüste. Sie ist die Älteste von vier Schwestern und studiert in der Stadt, nachmittags übt sie heimlich das Autofahren. Der Vater ist stolz auf seine intelligente und gewandte Tochter.

An der Universität hat sich Layla in einen Kommilitonen verliebt, das junge Paar träumt von einer gemeinsamen Zukunft. Doch die Eltern, Suliman und Jalila, haben kein Ohr für Layla, eigene Sorgen und Wünsche treiben sie um.

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