The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd

Auf dem Gebiet der ehemaligen USA haben christliche Fundamentalisten den totalitären Staat Gilead gegründet. Dort regieren die »Söhne Jakobs« einen Gottesstaat, der alle Frauen versklavt.

Frauen ist es verboten zu arbeiten, Geld zu besitzen, zu lesen oder sich anderweitig zu bilden. Einzig die Ehefrauen der Führungsclique führen ein privilegiertes Leben, als Zierde der »Kommandanten«.

Als Folge massiver Umweltvergiftung ist die Geburtenrate stark gesunken, junge fruchtbare Frauen werden deshalb als Leihmütter versklavt.

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Tausend Strahlende Sonnen

Kabul

Mariam lebt in Afghanistan auf dem Land, nahe Herat. Sie ist fünfzehn, als ihre Mutter sich das Leben nimmt.

Der Vater entledigt sich seiner Tochter und verheiratet sie mit Raschid, einem dreißig Jahre älteren Schuhmacher aus Kabul. Für Mariam beginnt ein neues Leben in der Hauptstadt.

Anfangs sieht es so aus, als könnte aus der arrangierten Ehe zumindest so etwas wie Zuneigung erwachsen.

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Harold Fry und Queenie Hennessy

Kingsbridge, Devon, England

Harold Fry lebt nahe der südenglischen Küste in Kingsbridge. Eigentlich will er nur kurz zum Briefkasten gehen, um seiner ehemaligen Kollegin Queenie Hennessy einen Brief zu schicken.

Queenie zog vor zwanzig Jahren an die schottische Grenze, nach Berwick-upon-Tweed. Jetzt ist sie dem Tod näher als dem Leben, denn Queenie hat Krebs und wohnt mittlerweile in einem Hospiz. Ihre Nachricht an Harold ist ein Abschiedsbrief.

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Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão

Rio de Janeiro

Rio de Janeiro, 1950. Die Schwestern Guida und Eurídice wachsen in einem wohlhabenden Elternhaus auf. Dort mangelt es ihnen an nichts, aber die traditionellen Vorstellungen des konservativen Vaters lassen keinen Platz für die Sehnsüchte der jungen Frauen.

Der Vater kennt für seine Töchter nur ein Ziel: sie sollen gute Ehefrauen und Mütter werden. Doch die begabte Eurídice träumt von einer Karriere als Konzertpianistin und die leidenschaftliche Guida will tanzen, ausgehen, leben.

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Winter in Maine

Maine

Julius Winsome lebt in den nördlichen Wäldern von Maine in einer einfachen Jagdhütte. Sein Zuhause teilt er mit seinem Hund Hobbes, der sein treuester Gefährte ist.

Noch immer trauert Julius leise um Claire, der Liebe eines Sommers, die ihn ohne eine Nachricht verließ. Jetzt lebt Claire bei einem anderen, der ihr ein Leben und eine Zukunft bieten kann.

Geblieben von diesem Sommer ist Hobbes, den Julius zusammen mit Claire aus dem Tierheim von Fort Kent holte.

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Gnade

Finnmark, Norwegen

Maria und Niels wollen raus aus ihrem Hamburger Trott, gemeinsam mit ihrem Sohn Markus wandert das Paar nach Norwegen aus.

Jenseits des Polarkreises findet die Familie eine neue Heimat in der kleinen Stadt Hammerfest. Hier spielt sich das Leben unter extremen Bedingungen ab, in der Polarnacht versteckt sich die Sonne zwei Monate lang hinter dem Horizont.

Die Familie bezieht ein schmuckes Holzhaus mit Blick auf das Eismeer.

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Alles Stehende verdampft

Moskau

April 1986. Der dreizehnjährige Bauernsohn Artjom streift über die Felder und macht eine verstörende Entdeckung: Das Vieh blutet aus den Ohren und kurz darauf fallen die Vögel tot vom Himmel. Im benachbarten Tschernobyl ist der Reaktor explodiert.

In Pripyat und Umgebung evakuiert man die Bevölkerung, Artjom wird mit seiner Familie nach Minsk gebracht. Dort hoffen sie auf einen Unterschlupf bei Verwandten, doch man jagt sie fort wie Aussätzige.

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