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Was wir scheinen
Sommer 1975. Hannah Arendt geht auf die Siebzig zu. Ihre letzte Reise führt sie noch einmal in die Schweiz. Im beschaulichen Tegna will sie ausspannen und arbeiten.
Die acht Leben der Frau Mook
Frau Mook hat schon viele Leben gelebt. Sie war Fluchtkünstlerin und Sklavin, Spionin und Terrroristin, Mutter und Mörderin, Hochstaplerin und Geliebte.
Max, Mischa und die Tet-Offensive
Max Hansen wächst in den Achtzigerjahren in Norwegen auf. Im beschaulichen Stavanger sind die Väter oft monatelang fort, viele arbeiten hart auf den Ölplattformen.
Raving Iran
Anoosh und Arash lieben Deep House und den Schweiß durchtanzter Nächte. Die beiden DJs sind die Helden von Teherans Techno Szene, im Untergrund organisieren sie verbotene Raves.
Alles Stehende verdampft
April 1986. Der dreizehnjährige Bauernsohn Artjom streift über die Felder und macht eine verstörende Entdeckung: Das Vieh blutet aus den Ohren und kurz darauf fallen die Vögel tot vom Himmel.
Aufstand
Aitor ist 47 und umgeben von Trümmern. Seine Ehe mit Isabel ist zerbrochen, seine siebzehnjährige Tochter Ana verachtet ihn. Einzig Luis, Anas älterer Bruder, schaut ab und ab vorbei.
In Zeiten des abnehmenden Lichts
1952. Die Kommunistin Charlotte und ihr zweiter Ehemann Wilhelm Powileit kehren aus dem mexikanischen Exil zurück. Beide brennen darauf, in der DDR den neuen sozialistischen Staat mit aufzubauen.
Inmitten der Nacht
Amanda will raus aus New York, für eine Woche hat sie ein Traumhaus auf Long Island gebucht. Als sie mit ihrer Familie dort eintrifft, freut sie sich über den geschmackvollen Luxus: alles so schön, wie die Anzeige versprach!
Die Nachricht
Ruth Ziegler ist als ehemalige TV-Moderatorin in Österreich bekannt. Jetzt schreibt sie Drehbücher und und lebt seit dem frühen Tod ihres Ehemanns Ludwig allein auf dem Land.
Patria
Bittori sitzt sie am Grab ihres Mannes Txato, einem Fuhrunternehmer, den die ETA vor mehr als zwanzig Jahren ermordet hat.
Sag den Wölfen, ich bin zu Hause
New York in den Achtzigerjahren. June Elbus ist eine Außenseiterin, sie trägt klobige Stiefel und liegt mit ihre älteren Schwester Greta im Clinch.
Transit
Georg streift rastlos durch Marseille. Er ist ein deutscher Flüchtling, der die französische Metropole auf Umwegen erreicht hat.
In der Stadt am Meer wartet er auf die günstige Gelegenheit, das kleine Quentchen Glück.
Scheidung
Bea und Niklas kommen jung zusammen, in dem tragischen Moment als ihr Bruder starb. Von da an sind Niklas und seine Eltern der Fixpunkt in Beas Leben.
Der Distelfink
Theo Decker ist dreizehn Jahre alt und lebt mit seiner Mutter in New York. Der Vater, ein Spieler und Trinker, hat sich über Nacht aus dem Staub gemacht.
Die Schule am Meer
Juist, 1925: eine Gruppe idealistischer Lehrer gründet auf der kleinen Nordseeinsel ein außergewöhnliches Internat. Die »Schule am Meer« hat sich der Reformpädagogik verschrieben, unterrichtet Mädchen und Jungen gemeinsam, fördert das Handwerk, das Theaterspielen und die Bewegung an der frischen Luft.