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Was wir scheinen
Sommer 1975. Hannah Arendt geht auf die Siebzig zu. Ihre letzte Reise führt sie noch einmal in die Schweiz. Im beschaulichen Tegna will sie ausspannen und arbeiten.
Prisoners of War – Hatufim
17 Jahre lang hielt die Hisbollah die Leben von Nimrod Klein, Uri Zach und Amiel Ben Horin in ihrer Hand.
Der Affront
Es ist Sommer und es ist heiß in Beirut. Toni und seine Frau Shirine freuen sich auf ihr Baby, das sie in wenigen Wochen erwarten.
Transit
Georg streift rastlos durch Marseille. Er ist ein deutscher Flüchtling, der die französische Metropole auf Umwegen erreicht hat.
In der Stadt am Meer wartet er auf die günstige Gelegenheit, das kleine Quentchen Glück.
Blutsbande
Die Familie Waldemar besitzt ein Gästehaus auf der Insel Åland, ein stattlicher weiß getünchter Holzbau, dessen altbackene Ausstattung in die Jahre gekommen ist.
Metropol
Moskau, 1936. Charlotte ist deutsche Kommunistin, gemeinsam mit ihrem Mann Wilhelm gelang ihr die Flucht ins sowjetische Exil. Nahe Moskau arbeitet das Paar für den Geheimdienst der Komintern.
Apeirogon
Rami und Bassam sind Freunde. Rami ist Jude und lebt in Jerusalem, seine Tochter Smadar wurde 1997 vom einem palästinensischen Selbstmordattentäter getötet.
Der Mönch von Mokka
Der Amerikaner Mokhtar Alkhanshali wächst in San Francisco auf. Seine Familie stammt aus dem Jemen und lebt im Problemviertel Tenderloin.
Mystery Road
Im Nordwesten Australiens verschwinden zwei Farmarbeiter spurlos: Marley Thompson und sein Kumpel Reece Dale. Beide haben bis vor kurzem auf der örtlichen Rinderfarm gearbeitet.
Lifjord – Der Freispruch
Aksel Borgen hat vor zwanzig Jahren alle Brücken hinter sich abgebrochen und seine Heimatstadt Lifjord als junger Mann verlassen. In Kuala Lumpur hat er Karriere gemacht und eine Familie gegründet.
Acht Berge
Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser ihres Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle.
Aufstand
Aitor ist 47 und umgeben von Trümmern. Seine Ehe mit Isabel ist zerbrochen, seine siebzehnjährige Tochter Ana verachtet ihn. Einzig Luis, Anas älterer Bruder, schaut ab und ab vorbei.
Patria
Bittori sitzt sie am Grab ihres Mannes Txato, einem Fuhrunternehmer, den die ETA vor mehr als zwanzig Jahren ermordet hat.
Alte Sorten
Die siebzehnjährige Sally ist auf der Flucht. Wieder einmal ist sie aus einer Klinik abgehauen, stoisch hat sie sich den gut gemeinten Therapien widersetzt.
Der Distelfink
Theo Decker ist dreizehn Jahre alt und lebt mit seiner Mutter in New York. Der Vater, ein Spieler und Trinker, hat sich über Nacht aus dem Staub gemacht.