Thüringen, 1995. Die 16-jährige Leni wächst mit ihren fünf Geschwistern an einem höchst unkonventionellen Ort auf: ein einsam gelegenes, verlassenes Bahnhofsgebäude.
Was zunächst wie ein skurriles, fast idyllisches Bullerbü-Leben auf dem Land wirkt, entpuppt sich schnell als emotionales Minenfeld.
Mutter Katharina bringt in einer Art Zwang ständig neue Kinder zur Welt, verliert aber das Interesse, sobald diese älter werden. Vater Robert ist Rettungssanitäter, zugewandt und pragmatisch, er hält daheim das Chaos zusammen.