Die Stockholmer Innenstadt steht Kopf. Es ist der Tag, an dem der zweite Weltkrieg beendet wird, ein Tag, an dem sich Fremde auf der Straße in die Arme fallen.
So passiert es auch Nina und Calle. In der Menschenmenge auf der Kungsgatan stolpern die beiden übereinander, tauschen einen ausgelassenen Kuss und verlieren einander schnell wieder aus den Augen.
Nina Löwander stammt aus gutem Hause, ihre Familie betreibt ein elegantes Restaurant im Herzen Stockholms.
Lanzarote, am Neujahrsmorgen: Henning sitzt auf dem Fahrrad und will den Steilaufstieg nach Femés bezwingen.
Seine Ausrüstung ist miserabel, das Rad zu schwer, Proviant nicht vorhanden. Während er gegen Wind und Steigung kämpft, lässt er seine Lebenssituation Revue passsieren. Eigentlich ist alles in bester Ordnung.
Er hat zwei gesunde Kinder und einen passablen Job. Mit seiner Frau Theresa praktiziert er ein modernes, aufgeklärtes Familienmodell, bei dem sich die Eheleute in gleichem Maße um die Familie kümmern.
Ende November zeigt arte eine neue dänische Serie, die sich um Religion, Gewalt und die Familie dreht. Wenn Gott gut ist, warum gibt es dann so viel Böses in Welt?
Die Familie Krogh steht für eine lange Tradition von Pfarrern. Seit neun Generationen üben die Männer der Familie das Amt des Seelsorgers und des guten Hirtens aus.
Johannes, der charismatische Patriarch der Familie, will unbedingt Bischof des Bistums Kopenhagen werden.
Südafrika 1976. Die neunjährige Robin wächst behütet in einem Vorort von Johannesburg auf. In der Transkei, nahe des Indischen Ozeans, lebt die verwitwete schwarze Lehrerin Beauty, die ihre Kinder alleine aufzieht.
Robins Eltern werden auf grausame Weise getötet und ihre lebenslustige Tante Edith nimmt das Mädchen bei sich auf. Doch Edith ist mit Robin überfordert, und bald steht die Fürsorge vor ihrer gemeinsamen Tür.
Pajarita kommt aus einfachen Verhältnissen und lebt im ländlichen Uruguay, in Tacuarembó. Als sie heiratet, zieht sie mit ihrem Ehemann nach Montevideo.
Doch in der Großstadt sind die Verhältnisse rau und ihr Glück trübt sich schnell. Der Ehemann verschwindet monatelang von der Bildfläche und Pajarita ist mit vier Kindern auf sich allein gestellt.
Ihre schöne Tochter Eva muss schon als junges Mädchen Geld verdienen und arbeitet als Schuhverkäuferin bei einem Freund des Vaters.
Théo ist zwölf Jahre alt und ein stiller Schüler. Seine Eltern sind geschieden, das Sorgerecht geteilt. Alle sieben Tage wechselt er schwer bepackt sein Zuhause: eine Woche bei der Mutter, eine beim Vater.
Die Mutter lässt an ihrem Ex-Mann kein gutes Haar. Wenn Théo von dort zurückkehrt, befragt sie ihren Sohn über das feindliche Lager und lässt ihre schlechte Laune an ihm aus.
Lucas ist vierzig Jahre alt, er lebt in einem kleinen dänischen Dorf und ist seit kurzem geschieden. Seine Ex-Frau meidet den Kontakt zu ihm, das Verhältnis zu seinem Teenager-Sohn Marcus ist angespannt.
In seinem Heimatort arbeitet Lucas als Erzieher in einem Kindergarten. Dort ist der zurückhaltende Mann beliebt, bald geht er eine neue Beziehung mit der ausländischen Hilfsköchin Nadja ein. An den Wochenenden bemüht er sich, die Beziehung zu Marcus zu kitten, der bei seiner Mutter lebt.