Atlanta 1948. In der Stadt gründet man die erste Abteilung farbiger Polizisten. Acht Männer stellt man ein, die im Schwarzenviertel »Darktown« für Ruhe und Ordnung sorgen sollen.
Unter sind auch Lucius Boggs und Tommy Smith, als Partner gehen sie gemeinsam auf Streife. Ihr Job ist oft frustrierend, sie dürfen weder einen Weißen verhaften, noch einen Streifenwagen fahren oder im Polizeipräsidium arbeiten.
Von den weißen Polizisten werden sie im besten Fall herablassend behandelt, allzu oft schlägt ihnen blanker Hass entgegen.
Mallard ist eine besondere Kleinstadt in Louisiana. 1848 beschließt ihr Gründer, dass die farbige Bevölkerung von Generation zu Generation immer weißer werden soll.
Ein Jahrhundert später ist das Ziel erreicht. Hellhäutige Menschen bewohnen die Stadt, darunter auch viele Blonde und Rothaarige. Keiner von ihnen ist dunkler als ein Südeuropäer.
Unter ihnen sind auch die Zwillinge Stella und Desiree Vignes. Als Kinder müssen sie mitansehen, wie ihr Vater von Weißen gelyncht wird, mit sechzehn gehen sie von der Schule ab und arbeiten im nahe gelegenen Opelousas als Hausmädchen.
New York, 1989. An einem Aprilabend verlässt die 28-jährige Investmentbankerin Trisha Meili ihren Arbeitsplatz und startet zu ihrer abendlichen Joggingrunde durch den Central Park.
Zur gleichen Zeit hängen im Park etliche Jugendliche aus East Harlem ab. Einige von ihnen randalieren, attackieren Fußgänger und Radfährer. Die Polizei rückt an und findet in der Nacht die blutüberströmte Trisha im Park, sie wurde vergewaltigt und beinahe getötet.
Ohio, 1997. Elena Richardson führt ein Bilderbuchleben im gutbürgerlichen Shaker Heights. Die vier Kinder sind aus dem Gröbsten raus, ihr Ehemann ist Anwalt und verdient gut. Sie selbst arbeitet als Journalistin für das Lokalblatt.
Die Familie lebt längst in einem großzügigen Anwesen, das Mietshaus der Eltern steht leer. Als die farbige Künstlerin Mia Warren gemeinsam mit ihrer Tochter Pearl im Ort auftaucht, entscheidet sich Elena spontan dafür, Mia das Haus zu vermieten.
Im Nordwesten Australiens verschwinden zwei Farmarbeiter spurlos: Marley Thompson und sein Kumpel Reece Dale. Beide haben bis vor kurzem auf der örtlichen Rinderfarm gearbeitet. Marley ist Aborigine und ein gefeierter Sportler, Reece ein weißer Backpacker, der auf der Farm als Saisonarbeiter beschäftigt war.
Die resolute Polizeichefin Emma James fordert Unterstützung an. Jay Swan, Detective und Aborigine, macht sich auf den Weg in die Kleinstadt Patterson.
Es sind die frühen Siebzigerjahre. In Colorado Springs tritt der junge Polizist Ron Stallworth als erster Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter an. Von den Kollegen wird er zunächst misstrauisch beäugt und ins Archiv abgestellt.
Doch Ron will mehr. Er ist fest entschlossen, als Undercover-Ermittler Karriere zu machen. Bei der erstbesten Gelegenheit startet er eine spontane Aktion: telefonisch nimmt er Kontakt mit dem Ku-Klux-Klan auf und versucht, die Gruppe zu infiltrieren.
Es ist das Jahr 2016, Amerika steht mitten im Präsidentschaftswahlkampf. Regisseur Eugene Jarecki reist auf den Spuren von Elvis Presley durch das zutiefst gespaltene Land.
Im alten Rolls Royce des Sängers begibt er sich auf ein Roadmovie, das ihn von Tupelo und Memphis nach Nashville, von New York und Hollywood nach Las Vegas führt.
Auf seiner Fahrt durch Amerika trifft Jarecki auf prominente und unbekannte Mitreisende.