Transit

Marseille

Georg streift rastlos durch Marseille. Er ist ein deutscher Flüchtling, der die französische Metropole auf Umwegen erreicht hat.

In der Stadt am Meer wartet er auf die günstige Gelegenheit, das kleine Quentchen Glück. Wie viele andere Illegale versucht er verzweifelt, eine Schiffspassage nach Übersee zu ergattern. Doch das Überleben in Marseille ist schwierig. Bleiben darf nur, wer nachweisen kann, dass er bald wieder geht.

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Zwei an einem Tag

Edinburgh

Emma und Dexter sind Anfang zwanzig, sie leben in Edinburgh und lernen sich 1988 bei der Abschlussfeier ihres Colleges kennen. Sie verbringen eine gemeinsame Nacht und gehen am nächsten Morgen wieder getrennter Wege.

In den folgenden Jahren schlagen die beiden zwei völlig unterschiedliche Lebenswege ein. Der coole Dexter macht Karriere als Fernsehmoderator, tingelt von Party zu Party und wechselt sein hübschen Freundinnen regelmäßig aus.

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Der Distelfink

Theo Decker ist dreizehn Jahre alt und lebt mit seiner Mutter in New York. Der Vater, ein Spieler und Trinker, hat sich über Nacht aus dem Staub gemacht.

Ohne die aggressiven Launen des Vaters ist Theos Leben viel heller und leichter. Seine kunstbegeisterte Mutter kümmert sich liebevoll um ihn und weint dem Ehemann keine Träne nach.

Doch dann passiert das Unfassbare: während eines spontanen Museumsbesuchs werden Theo und seine Mutter Opfer eines Terroranschlages.

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Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

North Carolina, Black Mountains

Mildred Hayes Tochter Angela wurde in der Nähe ihres Elternhauses vergewaltigt und ermordet, der Täter wurde nicht gefasst. Nach Mildreds Auffassung verwendet die örtliche Polizei zu wenig Mühe auf die Aufklärung des brutalen Verbrechens, stattdessen drangsaliert sie lieber die afroamerikanische Bevölkerung ihrer Heimatstadt.

Mit einer Plakataktion will Mildred die Polizei zum Handeln zwingen. An einer Landstraße lässt sie in der Nähe der Gemeinde Ebbing Werbeplakate auf drei ungenutzten Plakatwänden anbringen.

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Die Ladenhüterin

Tokio

Keiko Furukura ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich.

Als sie auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Aushilfe anzufangen.

Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini.

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Arthur und Claire

In einem Amsterdamer Hotel begegnen sich Arthur und Claire, zwei Menschen, die jeder für sich mit dem Leben abgeschlossen haben. Claire ist zu allem entschlossen und Arthur hat nur noch ein letztes, geruhsames Abendessen im Sinn.

Doch dann reizt Claires lautstarke Abschiedsmusik Arthur bis aufs Blut, er klopft an ihre Zimmertür – und vereitelt den Plan der jungen Frau. Der Österreicher und die Holländerin geraten in einen heftigen Streit, Claire flieht in die Amsterdamer Nacht, gefolgt von dem kurzatmigen Arthur, der ihr dicht auf den Fersen bleibt.

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Die Erbschaft

Als die Künstlerin Veronika Grønnegaard stirbt, hinterlässt sie ihr Haus ausgerechnet der unehelichen Tochter Signe. Zwischen Signe und ihren Halbgeschwistern, Gro, Frederik und Emil, beginnt daraufhin ein Erbschaftskrieg.

Alle Kinder sind längst erwachsen, leben ihr eigenes Leben und wohnen fern des heruntergekommenen Familienanwesen der Grønnegaards.

Sie stammen von drei unterschiedlichen Vätern ab, von denen einer noch immer auf dem Landgut lebt.

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