Die Lichter unter uns

Taormina, Sizilien, Italien

Anna und Jo haben Urlaub. Zeit für sich, Zeit für die Kinder, Zeit zum Erholen. Als Ziel haben sie Sizilien gewählt, ausgerechnet Taormina! Dort haben sie vor vielen Jahren ihre Flitterwochen verbracht.

Damals logierten sie in der herrlichen »Villa Mare«, diesmal reicht es nur für eine karge Ferienwohnung, fernab der pittoresken Gassen. Statt Liebesglück haben die beiden ihre gesamten Probleme im Gepäck: enttäuschte Erwartungen, das ewig knappe Geld, die Kinder Judith und Bruno, die unentwegt Aufmerksamkeit fordern.

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Ostende 1936

Ostende

1936. Es ist Sommer in Ostende, dem noblen belgischen Badeort. Ein letztes Mal kommen sie dort zusammen: Stefan Zweig, Joseph Roth und Imgard Keun, Schriftsteller und Dichter, die das Deutschland der Nationalsozialisten verlassen mussten.

Der vermögende Stefan Zweig wird von seiner Geliebten Lotte begleitet, der abgebrannte Joseph Roth kämpft gegen den Alkohol. Zunehmend neidet er dem Freund die Liebe und die sichere finanzielle Existenz.

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Der Zopf

Indien, Strasse

Smita lebt in Indien, mit ihrem Mann und ihrer Tochter Lalita wohnt sie in einer schäbigen Hütte. Tagsüber säubert sie die Aborte des Dorfes mit bloßen Händen, ein Beruf, den sie von ihrer Mutter übernommen hat.

Sie setzt alles daran, dass es ihre Tochter einmal leichter haben wird und bringt mit großer Mühe das Schulgeld auf. Doch an ihrem ersten Schultag weist man Lalita den Platz einer »Unberührbaren« zu und zwingt sie – anstatt zu lernen – den Fußboden zu fegen.

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Nachsommer

Finnland

Olof und Carl sind Geschwister. Der ältere Olof ist ängstlich, Carl ein selbstbewusster Draufgänger. Zeitlebens stand Olof im Schatten seines jüngeren Bruders, bis dieser unerwartet die Heimat verließ. Carl kehrte Finnland den Rücken, emigrierte mit seiner jungen Frau in die USA und machte Karriere.

Jetzt liegt die Mutter daheim im Sterben. Nach Jahrzehnten der Funkstille machen sich Olof und Carl auf den Weg ins das Sommerhaus in den Schären, wo die Mutter um ihren letzten Atemzug ringt.

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Transit

Marseille

Georg streift rastlos durch Marseille. Er ist ein deutscher Flüchtling, der die französische Metropole auf Umwegen erreicht hat.

In der Stadt am Meer wartet er auf die günstige Gelegenheit, das kleine Quentchen Glück. Wie viele andere Illegale versucht er verzweifelt, eine Schiffspassage nach Übersee zu ergattern. Doch das Überleben in Marseille ist schwierig. Bleiben darf nur, wer nachweisen kann, dass er bald wieder geht.

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Bewahren Sie Ruhe

Costa Rica

Liv und Nora sind Cousinen und beste Freundinnen. Als Nora in einer Krise steckt und dringend eine Luftveränderung braucht, hat Liv eine glänzende Idee: eine Kreuzfahrt entlang der Pazifikküste, von Los Angeles bis an den Panamakanal.

Nora und Liv können an Bord mit ihren Ehemännern entspannen, unterdessen toben sich die vier Kinder im Kids-Club aus. Eine argentinische Familie mit zwei Teenagern schließt sich den Amerikanern an, gemeinsam verbringt man fröhliche Stunden an Bord.

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Fünfers Schatten

Maxim Diehl reist nach nach Südfrankreich, auf die beschauliche Mittelmeerinsel Porquerolles. Dort will er seine Autobiografie schreiben und hofft mit sich ins Reine zu kommen.

Er mietet sich in der Pension »Les Tamaris« ein und macht sich an die Arbeit. Am Schreibtisch lässt er sein bisheriges Leben Revue passieren, doch immer wieder stockt er, die Worte wollen nicht fließen.

Da begegnet Diehl dem fast doppelt so alten Amerikaner Jack Quintin, der auf einer Hotelterrasse seinen allabendlichen Cognac trinkt und mit sich und der Welt im Reinen scheint.

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Die Kinder des Fechters

Bahnhof von Haapsalu

Estland, Anfang der fünfziger Jahre. Der junge Fechter Endel flieht vor Stalins Geheimpolizei und taucht in der kleinen Küstenstadt Haapsalu unter. Dort tritt er eine Stelle als Lehrer an.

Nach kurzer Zeit fordert der Direktor ihn auf, einen Sportclub zu gründen. Endel tut das Naheliegende und unterrichtet die Kinder im Fechten. Die Schüler sind hellauf begeistert, obwohl es an Ausrüstung mangelt und das Erlernen der Fechtkunst beschwerlich ist.

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Sturmflut

nordseee-sturm-schiff

Schicksalstausch zweier Schwestern: Armanda soll am Wochenende ihr Patenkind in Zeeland besuchen, während ihre Schwester Lidy mit Ehemann Sjoerd auf eine Party gehen will.

Aus einer Laune beschließen die beiden ihre Rollen zu tauschen. Armanda bleibt in Amsterdam, Lidy fährt in den Süden Hollands und gerät in die historische Sturmnacht des 31. Januars 1953.

Als Lidy abends auf der Insel Schouwen-Duiveland eintrifft, drohen dort bereits die Deiche zu brechen.

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