The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd

Auf dem Gebiet der ehemaligen USA haben christliche Fundamentalisten den totalitären Staat Gilead gegründet. Dort regieren die »Söhne Jakobs« einen Gottesstaat, der alle Frauen versklavt.

Frauen ist es verboten zu arbeiten, Geld zu besitzen, zu lesen oder sich anderweitig zu bilden. Einzig die Ehefrauen der Führungsclique führen ein privilegiertes Leben, als Zierde der »Kommandanten«.

Als Folge massiver Umweltvergiftung ist die Geburtenrate stark gesunken, junge fruchtbare Frauen werden deshalb als Leihmütter versklavt.

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Tausend Strahlende Sonnen

Kabul

Mariam lebt in Afghanistan auf dem Land, nahe Herat. Sie ist fünfzehn, als ihre Mutter sich das Leben nimmt.

Der Vater entledigt sich seiner Tochter und verheiratet sie mit Raschid, einem dreißig Jahre älteren Schuhmacher aus Kabul. Für Mariam beginnt ein neues Leben in der Hauptstadt.

Anfangs sieht es so aus, als könnte aus der arrangierten Ehe zumindest so etwas wie Zuneigung erwachsen.

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Harold Fry und Queenie Hennessy

Kingsbridge, Devon, England

Harold Fry lebt nahe der südenglischen Küste in Kingsbridge. Eigentlich will er nur kurz zum Briefkasten gehen, um seiner ehemaligen Kollegin Queenie Hennessy einen Brief zu schicken.

Queenie zog vor zwanzig Jahren an die schottische Grenze, nach Berwick-upon-Tweed. Jetzt ist sie dem Tod näher als dem Leben, denn Queenie hat Krebs und wohnt mittlerweile in einem Hospiz. Ihre Nachricht an Harold ist ein Abschiedsbrief.

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Nachts in Vals

St. Anna Vals

Vals ist ein malerisches Dorf in den Schweizer Alpen. Dort steht ein berühmtes Thermalbad und ein luxuriöses Hotel, in dem die Gäste für ein paar Tage ihren Alltag vergessen. Mit großen und kleinen Erwartungen checken die unterschiedlichsten Gäste ein.

Da sind Aiuoletta und Luca, zwei Frischverliebte. An der Rezeption stellen sie fest, das ihr Geld höchstens für zwei Tage reicht. Oder Sven und Vanessa, seit sieben Jahr ein Paar.

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Goldkind

Trinidad & Tobago

Joy und Clyde leben in einfachen Verhältnissen mit ihren Zwillingssöhnen Peter und Paul auf Tobago. Peter hat eine schnelle Auffassungsgabe und ist der Liebling aller Verwandten. Paul scheint jedoch zurückgeblieben zu sein.

Zum Glück hat die Familie gut situierte Verwandte. Onkel Vishnu ist Arzt und verdient mehr, als er ausgeben kann. Er erkennt Peters Potential und fördert ihn, wo immer er kann. Als er bei einem Autounfall ums Leben kommt, geht ein Teil des Erbes an Peter.

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Erwartung

Kopenhagen

Marco ist fünfzehn und hasst sein Leben. Seine Familie gehört zu einem osteuropäischen Clan, der in Kopenhagen sein Unwesen treibt. Zola, ihr gewalttätiger Anführer, misshandelt die Kinder und zwingt sie zu Diebstählen und Raub.

Als Marco sich gegen sein Sklavendasein auflehnt, will Zola ihn schnellstmöglich beseitigen. Der Junge entkommt in letzter Sekunde, aber seine Verfolger treiben ihn durch ganz Kopenhagen.

Zur gleichen Zeit vermisst die junge Tilde Kristoffersen ihren Stiefvater William Stark, der im Anschluss an eine Dienstreise nach Kamerun spurlos verschwand.

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Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão

Rio de Janeiro

Rio de Janeiro, 1950. Die Schwestern Guida und Eurídice wachsen in einem wohlhabenden Elternhaus auf. Dort mangelt es ihnen an nichts, aber die traditionellen Vorstellungen des konservativen Vaters lassen keinen Platz für die Sehnsüchte der jungen Frauen.

Der Vater kennt für seine Töchter nur ein Ziel: sie sollen gute Ehefrauen und Mütter werden. Doch die begabte Eurídice träumt von einer Karriere als Konzertpianistin und die leidenschaftliche Guida will tanzen, ausgehen, leben.

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