Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

New York, Central Station

New York in den Achtzigerjahren. June Elbus ist eine Außenseiterin, sie trägt klobige Stiefel und liegt mit ihre älteren Schwester Greta im Clinch.

Ihre Eltern sind Buchhalter und während der Steuersaison im Dauerstress. Und die Saison währt nahezu das ganze Jahr.

Junes Onkel, der berühmte Maler Finn Weiss, ist der einzige, der June jemals verstanden hat. Der einzige, in dessen Gegenwart sie sich wohl fühlte.

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Herz auf Eis

Südgeorgien

Louise und Ludovic leben in Paris. Sie sind jung, sportlich und äußerst verliebt. Doch Ludo will mehr. Er will dem geordneten Leben entfliehen und drängt seine Freundin, den Ausbruch zu wagen.

Das Paar nimmt ein Sabbatjahr und begibt sich auf einen Segeltörn rund um die Welt. Sie starten in Cherbourg, besuchen die Antillen und fahren schließlich bis tief in den Süden, nach Patagonien.

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Der Mönch von Mokka

Jemen, Moschee in Dschibla (Jibla), Gournement Ibb

Der Amerikaner Mokhtar Alkhanshali wächst in San Francisco auf. Seine Familie stammt aus dem Jemen und lebt im Problemviertel Tenderloin.

Als Jugendlicher sehnt sich Mokhtar nach dem was Gleichaltrige besitzen, er wünscht sich einen Nintendo und ein Regal voller Bücher. Mokhtar braucht dringend Geld und findet einen Job als Verkäufer. Zuerst für Klamotten, später sind es Autos.

Dank seines Verkaufstalentes wird er zum eloquentesten und bestgekleideten Mann der Familie.

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Summ, wenn du das Lied nicht kennst

Johannesburg

Südafrika 1976. Die neunjährige Robin wächst behütet in einem Vorort von Johannesburg auf. In der Transkei, nahe des Indischen Ozeans, lebt die verwitwete schwarze Lehrerin Beauty, die ihre Kinder alleine aufzieht.

Robins Eltern werden auf grausame Weise getötet und ihre lebenslustige Tante Edith nimmt das Mädchen bei sich auf. Doch Edith ist mit Robin überfordert, und bald steht die Fürsorge vor ihrer gemeinsamen Tür.

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Die unsichtbaren Stimmen

Uruguay

Pajarita kommt aus einfachen Verhältnissen und lebt im ländlichen Uruguay, in Tacuarembó. Als sie heiratet, zieht sie mit ihrem Ehemann nach Montevideo.

Doch in der Großstadt sind die Verhältnisse rau und ihr Glück trübt sich schnell. Der Ehemann verschwindet monatelang von der Bildfläche und Pajarita ist mit vier Kindern auf sich allein gestellt.

Ihre schöne Tochter Eva muss schon als junges Mädchen Geld verdienen und arbeitet als Schuhverkäuferin bei einem Freund des Vaters.

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Ein unvergänglicher Sommer

Guatemala

In Brooklyn fährt Richard mit seiner Katze zum Tierarzt und verursacht auf dem Weg einen Auffahrunfall. Schnell ist die lästige Episode vergessen, doch dann steht Evelyn vor seiner Tür.

Die zierliche junge Frau stammt aus Guatemala, lebt illegal im Land und ist die Fahrerin des gegnerischen Wagens. Als Evelyn sich in Tränen auflöst, versteht Richard nur noch Bahnhof.

Genervt bittet er Lucía, seine chilenische Untermieterin, um Hilfe.

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Sin Nombre

Mexiko

Gewalt gehört zum Alltag von Willy, genannt Casper. Als Mitglied der brutalen Gang »Mara Salvatrucha« führt er ein Leben auf Messers Schneide. Martialische Rituale und Angst vor Verrat bestimmen sein Dasein.

Die Beziehung zu seiner Freundin Martha verheimlicht Casper der Gang, um sie vor der Brutalität der Maras zu schützen. Doch nach einem Zwischenfall fliegt die Beziehung auf, Martha wird angegriffen und kommt uns Leben.

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