Fünfers Schatten

Maxim Diehl reist nach Südfrankreich, auf die beschauliche Mittelmeerinsel Porquerolles. Dort will er seine Autobiografie schreiben und hofft mit sich ins Reine zu kommen.

Er mietet sich in der Pension »Les Tamaris« ein und macht sich an die Arbeit. Am Schreibtisch lässt er sein bisheriges Leben Revue passieren, doch immer wieder stockt er, die Worte wollen nicht fließen.

Da begegnet Diehl dem fast doppelt so alten Amerikaner Jack Quintin, der auf einer Hotelterrasse seinen allabendlichen Cognac trinkt und mit sich und der Welt im Reinen scheint.

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Acht Berge

Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser ihres Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle.

Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus.

Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten.

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Sturmflut

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Schicksalstausch zweier Schwestern: Armanda soll am Wochenende ihr Patenkind in Zeeland besuchen, während ihre Schwester Lidy mit Ehemann Sjoerd auf eine Party gehen will.

Aus einer Laune beschließen die beiden ihre Rollen zu tauschen. Armanda bleibt in Amsterdam, Lidy fährt in den Süden Hollands und gerät in die historische Sturmnacht des 31. Januars 1953.

Als Lidy abends auf der Insel Schouwen-Duiveland eintrifft, drohen dort bereits die Deiche zu brechen.

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Mein Name ist Luz

Zunächst ist es nur ein unbestimmtes Gefühl, dann verdichten sich erste Indizien und weitere Nachforschungen zur Gewissheit: Luz ist nicht die Tochter ihrer vermeintlichen Eltern. Sie ist die Tochter einer politisch Verfolgten, einer »Verschwundenen«.

Luz weiß nicht, wer sie ist, bis sie eines Tages in Madrid ihrem wirklichen Vater gegenüber sitzt. Ihm, der die schlimme Vergangenheit begraben wollte, entlockt sie nach und nach ihre wahre Geschichte.

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Dann schlaf auch du

Myriam und Paul Massé wollen das perfekte Paar sein, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen, alles irgendwie richtig machen. Und sie finden Louise, die ideale Nanny, die ihnen all dies ermöglicht.

Louise ist eine Kinderfrau wie aus dem Bilderbuch. In der Altbauwohnung im zehnten Arrondissement hält sie die Familie zusammen, kümmert sich liebevoll um die Kinder, kocht für Groß und Klein.

Die Kleinen hängen an tagsüber Louises Lippen, die gestressten Eltern genießen abends Louises Umsicht.

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Spielplatz der Helden

Drei Südtiroler Bergsteiger durchqueren 1983 Grönland als erste Menschen zu Fuß, ohne Schlittenhunde und ohne zusätzliche Versorgungsdepots.

Reinold Minach hat sich jahrelang wissenschaftlich auf diese arktische Expedition vorbereitet. Er will das Inlandeis an der breitesten Stelle queren, 1.400 km durch endlose Eiswüsten. An seiner Seite stehen Leo Degaspari, ein langjähriger Bergkamerad, sowie Michael Gratt, der über eine Zeitungsannonce zum Team stößt.

Als der Hubschrauber die Männer einsam im Eis zurück lässt, liegen Monate der Kälte und Entbehrungen vor ihnen, die gemeinsam bewältigt werden müssen.

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In ihren Augen

Buenos Aires, 1974. Die junge Liliana wird in ihrer Wohnung brutal ermordet, Benjamín Espósito übernimmt die Ermittlungen. Schnell werden zwei Bauarbeiter der Tat verdächtigt, doch die Spuren laufen ins Leere.

Ein Gespräch mit dem verzweifelten Ehemann der Toten, dem Bankangestellten Ricardo Morales, führt Benjamín auf eine neue Spur.

Beim Durchblättern von Fotoalben erzählt Ricardo von Isidoro Gómez, einem Bekannten, der Liliana hartnäckig verehrte.

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