Abschied von Chautauqua

Emily Maxwells Mann ist gestorben. Nun soll das Sommerhaus am Lake Chautauqua im Staat New York verkauft werden. Ein letztes Mal trifft die ganze Familie dort zusammen, aus alter Tradition und um Abschied zu nehmen.

Emily freut sich auf eine harmonische Woche mit ihren Kindern und Enkeln, vor Ort möchte sie Erinnerungsstücke gerecht verteilen. Aber dann kommt alles anders.

Emilys Tochter Meg steht kurz vor der Scheidung und betäubt ihren Kummer mit Joints und Alkohol.

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Rubinrotes Herz, eisblaue See

In einem kleinem Fischerdorf in Maine lebt in den Sechzigerjahren die elfjährige Florine. Ihre Eltern sind jung und ein glückliches Paar, der Vater fischt Hummer aus der rauen See, die Mutter arbeitet als Kellnerin.

Florine verlebt eine unbeschwerte Kindheit, mit Freunden badet sie an der felsigen Küste, nachts schleicht die Clique um die Sommerhäuser der Städter.

Die glückliche Zeit wird jäh beendet, als Florines Mutter Carlie spurlos verschwindet.

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Mit Blick aufs Meer – Olive Kitteridge

An der Küste von Maine, in der kleinen Stadt Crosby, geht es beschaulich zu. Hier lebt Olive Kitteridge, gemeinsam mit ihrem Ehemann Henry und Sohn Christopher.

Henry ist ein freundlicher und liebenswerter Mensch, er führt eine Apotheke im Ort und kümmert sich um die jung verwitwete Denise, die er als Hilfskraft beschäftigt. Olive ist Mathematiklehrerin, eine sture, herrische Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt.

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Nachtzug nach Lissabon

Portugal, Lissabon

Mitten in der Schulstunde bricht Raimund Gregorius aus seinem langweiligen Leben aus. Der Lateinlehrer verlässt das Schulgebäude in Bern und fährt, von einem Zufall getrieben, mit dem Nachtzug nach Lissabon.

Er bezieht Quartier in einer bescheidenen Pension und bittet den Wirt um Mithilfe bei seiner Mission: Er ist auf der Suche nach dem Schriftsteller Amadeu de Prado, Autor des Buches »Ein Goldschmied der Worte«.

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So, und jetzt kommst du

Ein Leben mit leichtem Gepäck, endlose Ferien im Süden! Für Arno und seine Geschwister wird dieses Leben zum Alptraum. Der eigene Vater ein gewandter Hochstapler, die Mutter ein schöne Ja-Sagerin, der das Lächeln bald zur Grimasse gefriert.

Als der Vater mehr als eines seiner windigen Geschäfte in den Sand gesetzt hat, unterschlägt er Geld und flieht Hals über Kopf mit der Familie nach Frankreich.

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Mogador

Essaouira, Marokko

Pilar ist schön und vermögend, ihr Ehemann Patrick ist clever und erfolgreich. Patrick Elff weiß bis heute nicht, weshalb die stets ironisch distanzierte Pilar ihm das Jawort gab.

Ist ihr Sex auch frei und ungezügelt, beim Geld beginnt die Schamgrenze des Paares. Ein Thema über das man in Pilars Kreisen nicht spricht: Vermögen hat man, Einkünfte muss man sich mühevoll verdienen.

Der Banker Patrick Elff nutzt eine Gelegenheit, die sich ihm auf dem Silbertablett bietet: Das unsichtbare Abzweigen kaum wahrzunehmender Geldflüsse, eine Kunst die Doktor Filter, einst graue Eminenz der Privatbank, immer noch aus dem Effeff beherrscht.

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Der talentierte Mr. Ripley

Tom Ripley hat große Ambitionen aber wenig Mittel. Als er die Bekanntschaft des Millionärs Greenleaf macht, erhält er von ihm den Auftrag seines Lebens. Tom soll nach Italien reisen, um den dort lebenden Sohn Greenleafs zur Rückkehr in die USA zu überreden.

Mit großzügigen Budget überquert Tom den Atlantik und trifft am Golf von Neapel auf Dickie Greenleaf. Der junge Amerikaner lebt im malerischen Fischerdorf Mongibello, gemeinsam mit seiner Verlobten Marge, die sich als Schriftstellerin versucht, während Dickie der Jazz-Musik und dem Dolce Vita frönt.

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